Kurzdarstellung der Schenker-Bewegung
Kurzdarstellung der Schenkerbewegung
In einer Welt mit zu vielen willkürlichen und egoistischen Streitigkeiten möchte die Schenker-Bewegung eine tragfähige „Brücke der Einigung“ bauen. Dann können wir Menschen gemeinsam die Verantwortung für die uns anvertraute Welt übernehmen.
Wir Schenker erheben dabei keinen „ideologischen“ oder „sektiererischen“ Anspruch, auf jede Frage eine fertige Antwort zu haben. Wir möchten nur bescheiden versuchen, einige einfache Grundwahrheiten als einen Einigungsnenner anzubieten (so viel wie nötig, so wenig wie möglich).Dieser Einigungsnenner soll nur eine möglichst tragfähige Grundlage bilden, um mit Euch gemeinsam weiter nach Wahrheit zu suchen.
Wie ist der „kleinste nötige Einigungsnenner“ definiert?
Wir Schenker träumen von einer „gewaltfreien Weltrevolution der Liebe“. Man kann es auch – so wie eine Raupe zum Schmetterling wird – eine „große Metamorphose der Menschheit“ nennen, oder eine „Globalisierung der Verantwortlichkeit“. Tief in unserem Gewissen können wir erkennen, dass wir mit der übrigen Welt lebendig verbunden sind. Wir können uns mit der ganzen Welt identifizieren und dafür verantwortlich fühlen (wie eine „gesunde Zelle im Organismus Welt“). Deshalb möchten wir (,damit „das Recht des Stärkeren“ aufhört,) einen so liebevollen Umgang mit unseren Mitmenschen erlernen, dass wir gemeinsam auch die übrige Welt liebevoll und verantwortlich behandeln können. – „Liebe schenkt…“
Was meint Ihr: Wie „radikal“ und opferbereit muss man dann selbst mit dem Schenken anfangen, wenn man die Menschheit zur Liebe bekehren will?!
Die vollständige Fassung der “Schenker-Ideale” steht in unserer “Grundsatztext-Sammlung”.
Stufen des Mitmachens?
Es gibt bei uns verschiedene Stufen von (praktischer) Konsequenz und äußerem Lebensstandard (z.B. von „normalen“ Wohnungen mit Strom und Wasser bis zu „Erdlöchern“). Auf diese Weise kann jeder interessierte Mensch einen „Einstieg“ zum Mitmachen bei uns finden!
Die wichtigsten Stufen sind:
Die Schenker, welche die „Schenker-Ideale“ in Theorie und Praxis leben,
u.a. aus dem Staats- und Geldsystem ausgetreten sind, in sogenanntem Fundiertem Konsens Entscheidungen treffen usw.;
Schenker-Verbündete, die den „Schenker-Idealen“ theoretisch zu- stimmen (offenlassend, wieviel praktische Konsequenzen sie ziehen), und die z.B. den gemeinnützigen „Verein zur Förderung des Schenkenns“„VFS.e.V.“ gegründet haben.
Für Menschen, die sich der Schenker-Bewegung nicht direkt anschließen möchten, gibt es z.B. die Möglichkeiten, Schenker-Sympathisanten zu sein, d.h. nennenswerte Übereinstimmungen mit der Schenker-Bewegung zu haben, oder an von uns vorgeschlagenen „neuen Vernetzungs-Experimenten“ teilzunehmen, die gleichzeitig sehr offen und doch auch effektiv sein sollen, und die ebenfalls – wie all unser Tun – auf „Liebe als Heilungsansatz für die Welt“ konzentriert sind…
Der VFS e.V. – Verein zur Förderung des Schenkens e.V.
Handeln aus Liebe und Verantwortung als Grundlage von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Habt Mut, bei eingreifendem Systemwechsel an der Wurzel mitzuwirken!
Die Natur ist unser Vorbild – Schenken statt Ausbeuten!
Der „Verein zur Förderung des Schenkens“ möchte dazu beitragen, dass die Menschen wieder lernen, einander zu beschenken und vorhandene Mittel sinnvoll nach Bedürfnissen zu teilen, anstatt gegeneinander zu konkurrieren und durch gewaltsames Vorgehen uns und unsere Umwelt zunehmend zu zerstören. Er unterstützt, dass Menschen diese Werte in ihrem Leben möglichst weitgehend umsetzen können, wie die so genannten Schenkerinnen und Schenker. Sie zeigen durch ein konsequentes Leben in Verantwortlichkeit und Liebe, dass der Weg „Schenken als Lebensform“ möglich ist. Ein besonderer Schwerpunkt des Vereins liegt in der Öffentlichkeitsarbeit und in der Schaffung von Freiräumen für Projekte im Sinne dieser Ideale.
Aktivitäten des Vereins
Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit in Seminaren, Informationsstände, Internetpräsentationen und praktische Anschauungsmodelle bezüglich verschiedener sozialer und moralischer Werte (Verantwortung, naturgemäße Lebensweise, Gewaltfreiheit, soziale Gerechtigkeit), Bildungsveranstaltungen bezüglich Gesundheitserhaltung, ganzheitlicher und natürlicher Heilung, Kontakt und Zusammenarbeit mit anderen Personen und Institutionen im Heilwesen;
Natur- und Landschaftspflege durch Schaffung von natürlichen Lebensräumen für Pflanzen, Tiere und Menschen; durch Förderung natürlicher Wirtschaftsformen sowie durch Schutz bedrohter Arten;
Völkerverständigung durch theoretische und praktische Friedensforschung,
Beitrag zur Schaffung und Sicherung von Frieden, Seminare, Diskussionen, Gemeinschaftsexperimente, Austausch mit anderen Völkern, Kulturen und Gemeinschaften und durch gemeinsame Aktionen;
Projekte der Schenkerbewegung
In Dargelütz/Mecklenburg (bei Parchim) befindet sich sowohl unser Haus der Gastfreundschaft(HdG), in dem Menschen so bedingungslos wie möglich Aufnahme finden und Gelegenheit zu sehr freier Lebensentfaltung erhalten, wie auch gleich daneben unser Vereinsprojekt des VFS (des gemeinnützigen „Vereins zur Förderung des Schenkens“). Es soll in speziellerer Weise Raum für Menschen bieten, die mit uns einige Voraussetzungen teilen wie, die oben beschriebenen Kernideale mit zu vertreten, und auch bereit zu sein, bei der praktischen Umsetzung mitzumachen. Sechs Reihenhausanteile sowie eigenes Land und Pachtfläche – insgesamt 2 ha – stehen noch zu einem großen Teil zur Nutzung zur Verfügung, auch ist Platz für Wohn- oder Bauwagen. Einiges bezüglich Selbstversorgung, mit Obst- und Gemüseanbau ist schon erreicht Einmal jährlich finden dort einwöchige Treffen von uns statt, zu denen wir auch öffentlich einladen – als gute Möglichkeit, uns näher kennenzulernen und gemeinschaftlich in verschiedener Weise die Zeit zu verbringen.
Im Friedensgarten in Pommritz/Sachsen sind die Schwerpunkte beispielhafte einfache naturverbundene Lebensweise, Integration in die ökologischen Aktivitäten im Dorf.
Ebenfalls in Mecklenburg ist das Projekt „Morgen-heut“, ein alter Gutshof mit Wirtschaftsgebäuden und Land. Selbstversorgung wird in verschiedenen Bereichen dort schon seit vielen Jahren betrieben
Ein sehr ganzheitlich und wissenschaftlich orientiertes Projekt ist unsere „ganzheitliche Bildungs- und Zukunfts-Werkstatt“ namens „Lilitopia“ in der Nähe von Marburg. Dort versuchen Öff Öff und seine Frau Anke Rochelt möglichst hoch-kultivierte und ganzheitliche bzw. global verantwortliche Formen des Miteinanders erwachsen zu lassen, von persönlichen, familiären und gemeinschaftlichen Beziehungen bis zu gesellschaftlichen Dimensionen, auch Miteinander zwischen Mensch und Tier.
Ein weiteres Projekt ist unsere „Herberge Demogratia“, das Tagungs-Haus des gemeinnützigen „Vereins pro Beutelsbacher Konsens VBK e.V.“ in der Nähe von Chemnitz. Der Verein möchte ein auch in der Gesellschaft ausdrücklich anerkanntes Bildungs-Ideal (den „Beutelsbacher Konsens“) zu möglichst weit-gehender Bekanntheit, Anerkennung und Entfaltung bringen, nach dem Motto: „Freie Wahl braucht Kenntnis der möglichen Alternativen – und wie man dazwischen wählen kann“.
Idealistische Informationen:www.global-love.eu
Projekte: www.lilitopia.de
Forum für idealistischen themen- und sachbezogenen Austausch: https://www.freie-argumente-kultur.net
Kontakt: Schenker Öff!Öff! Telefon: 0176 – 27110248 , 01578-5065676, schenker_oeff@yahoo.de
VFS – Verein zur Förderung des Schenkens e.V.:
Vorstände: Uwe Wilhelm Haspel, Telefon: 0174- – 6516616, e-mail: uwewhaspel@yahoo.de,
Matthias Körner, Telefon: 07329 – 205451 und 0174 – 3005529, e-mail: mattheor@yahoo.de,
VFS-Büro Dargelütz: 038720-88558